„Wir haben in der Anhörung viel Zustimmung für unseren Gesetzesentwurf erhalten – besonders für die Tatsache, dass Hessen weit mehr in die Digitalisierung der Schulen investiert, als vom Bund vorgegeben. Auch die Einrichtung eines Praxisbeirats, die besondere Berücksichtigung der Digitalisierung an den beruflichen Schulen und die Verankerung digitaler Lehr- und Lerntechniken in allen Phasen der LehrerInnenausbildung zeigen, wir sind auf dem richtigen Weg“, ist das Fazit von Daniel May, bildungspolitischer Sprecher der GRÜNEN Landtagsfraktion, anlässlich der heute im Landtag durchgeführten Anhörung zum Thema Digitalisierung an hessischen Schulen. Armin Schwarz, der bildungspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag ergänzt, dass die Erhöhung des Eigenanteils des Landes Hessen von bundesweit einmaligen 10 Prozent auf 25 Prozent und damit auf rund 500 Millionen Euro bei der Anhörung durchweg mit großer Zustimmung hervorgehoben wurde. „Der ein oder andere Angehörte hat sich bereits für eine Teilnahme beim Praxisbeirat interessiert“, so Schwarz zu der spürbaren Zustimmung im Sitzungssaal.

May und Schwarz dankten den Anzuhörenden für die vielen Hinweise und die grundsätzliche Zustimmung: „Die Digitalisierung ist ein fortwährender Prozess, den wir erfolgreich gestalten können. Dabei ist einiges schon erreicht, vieles in der Umsetzung und es bleibt manches zu tun. Wir sind daher dankbar für die vielen konstruktiven Stellungnahmen, die uns erreicht haben. Wir werden alle Anmerkungen auswerten und bei unseren weiteren Entscheidungen entsprechend berücksichtigen.“ Die beiden bildungspolitischen Sprecher sehen das Gesetzgebungsverfahren auf einem guten Weg, so dass noch in diesem Jahr mit den ersten Förderbescheiden gerechnet werden könne.

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