• CDU unterstützt Engagement junger Menschen für ihre Zukunft
• Einsatz für den Klimaschutz wäre umso glaubwürdiger, wenn er in der Freizeit stattfinden würde
• Schwänzen der Schule darf nicht zum Dauerzustand werden

„Der Klimaschutz ist eine der herausforderndsten Aufgaben unserer Zeit. Wir begrüßen es als CDU außerordentlich, wenn sich vor allem junge Menschen diesem Thema widmen, denn es geht um ihre Zukunft. Dieses Engagement wird umso glaubwürdiger, wenn es in der Freizeit geschieht und nicht während der Unterrichtszeit. Grundsätzlich gilt nämlich eine Anwesenheitspflicht während der Schulzeit für alle Schüler. Grundlage für eine erfolgreiche Zukunft ist das Wissen, das sich ein Mensch während seines Lebens aneignet. Für diese Wissensvermittlung stehen unsere Schulen. Es existiert eine Vielzahl von politischen, gesellschaftlichen, historischen, kulturellen oder ökonomischen Themen, deren Bedeutung und deren Relevanz über jeden Zweifel erhaben sind. Diese gilt es im Unterricht durch ausgebildete Lehrkräfte pädagogisch sinnvoll aufzuarbeiten.
Das Schulrecht bietet zahlreiche Möglichkeiten zur fächerübergreifenden und projektorientierten Behandlung eines Themas wie beispielsweise dem Klimaschutz. Dagegen ist es keineswegs zielführend, wenn Schüler um einer vermeintlich guten Sache wegen dazu angehalten werden, die Schule zu schwänzen und den Freitagvormittag nicht im Klassenzimmer, sondern auf der Straße zu verbringen. Politisches und gesellschaftliches Engagement darf am Ende nicht dazu führen, dass schulische Lernziele vernachlässigt werden und sich die Vorbereitung auf Klausuren nach den Terminen von Demonstrationen richtet. Als CDU sagen wir klar: Unter dem Deckmantel einer politischen Beteiligung ganz gleich welchen Themas, darf kein Freibrief für das Schwänzen der Schule entstehen.
Schüler sollen sich selbstverständlich in ihrer Freizeit mit aktuellen politischen Themen und Herausforderungen auseinandersetzen – das kann in Bürgerinitiativen, Vereinen, Parteien, Kirchen oder sonstigen Einrichtungen geschehen oder eben auch durch die Teilnahme an Demonstrationen. Am vergangenen Freitag haben beispielsweise Schüler für bestimmte Klimaschutzziele demonstriert – allerdings erst nach der Zeugnisausgabe am Ende des Schulhalbjahres und damit nicht auf Kosten des Unterrichtes. Ein solches Engagement nach Schulschluss für ein politisches Ziel begrüßen wir grundsätzlich als sinnvolle Freizeitgestaltung.“

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