• Über 1.100 zusätzliche Lehrerstellen im laufenden Haushaltsjahr und langfristiges Konzept zur Stellenbesetzung sichern Hessens bundesweiten Vorsprung bei der Unterrichtsversorgung
• Hessen mit niedrigster Schulabbrecherquote aller 16 Bundesländer dank CDU-Erfolgsmodellen wie PuSch und Osterferiencamps
• Hervorragende Lehr- und Lernbedingungen an Grundschulen werden durch umfangreiches Maßnahmenpaket weiter aufgewertet

„So viel Geld im Bildungsetat wie nie zuvor, so viele Lehrerstellen und Unterrichtsstunden wie nie zuvor, so wenige Schüler ohne Abschluss wie nie zuvor und eine so gute Schüler-Lehrer-Relation wie nie zuvor: Die Rekordwerte zum Schuljahresbeginn 2017/18 machen deutlich, dass die hessischen Schulen als Folge des entschlossenen Handelns und der klaren Schwerpunktsetzung der Landesregierung besser dastehen, als je zuvor in der Geschichte unseres Bundeslandes. Alleine im laufenden Jahr wurden 1.100 neue Lehrerstellen geschaffen, so dass angesichts der gleichbleibenden Schülerzahl die durchschnittliche Schüler-Lehrer-Relation an den allgemeinbildenden Schulen auf 13,8 gesenkt werden konnte. Die einzigartige Lehrerversorgung von 105 Prozent im Landesdurchschnitt kann auch im laufenden Schuljahr von keinem anderen Bundesland erreicht werden. Dies hängt vor allem auch damit zusammen, dass sich die Bildungsausgaben in den zurückliegenden Jahren in keinem der 16 Länder besser entwickelt haben als in Hessen – zwischen 1995 und 2013 um 67,6 Prozent. Im laufenden Haushaltsjahr umfasst der Bildungsetat aufgrund einer abermaligen Steigerung um 75 Mio. Euro fast fünf Milliarden Euro, die in eine perspektivreiche Zukunft der hessischen Schüler investiert werden. Im Bereich der Ganztagsangebote stehen zu Beginn des Schuljahres rund 2.600 Lehrer- und Erzieherstellen zur Verfügung, so dass gegenwärtig mehr als 1.100 Schulen über ein Ganztagsangebot verfügen – gegenüber gerade einmal 138 Schulen zu Zeiten der letzten SPD-Regierung. Der Entwurf der schwarz-grünen Landesregierung zum Doppelhaushalt 2018/19 unterstreicht zudem, dass wir unsere Anstrengungen zu einer bestmöglichen Ausstattung der hessischen Schulen nicht nur fortsetzen, sondern darüber hinaus auch stetig weiter ausbauen: So wird der Kultusetat im kommenden Jahr erstmals die 5-Milliarden-Grenze überschreiten. Zur Entlastung der Lehrer von erzieherischen Aufgaben werden 700 zusätzliche Stellen für sozialpädagogische Fachkräfte geschaffen und vom kommenden Schulhalbjahr an Kriterien geleitet auf die Schulen verteilt. Darüber hinaus werden auch in den nächsten beiden Schuljahren jeweils 230 zusätzliche Stellen für den Ausbau des Ganztagsbereiches mit einem Schwerpunkt auf den „Pakt für den Nachmittag“ an Grundschulen geschaffen. Eine verlässliche, erfolgreiche und solide finanzierte personelle und materielle Ausstattung der Schulen zur Sicherung der Bildungschancen junger Menschen bleibt folglich ein Markenkern christdemokratischer Bildungspolitik.

Neben den quantitativen Bestwerten konnte jedoch auch die Qualität der hessischen Schulen durch zielführende und nachhaltige konzeptionelle Ansätze an entscheidender Stelle maßgeblich optimiert werden. So hat erst kürzlich die Caritas-Bildungsstudie 2017 für das Land Hessen die bundesweit niedrigste Schulabbrecherquote konstatiert: Während die bundesweite Quote der Schulabbrecher demnach von 5,7 auf 5,9 gestiegen sei, habe Hessen dem Trend trotzen und einen erfreulichen Rückgang von 4,9 auf 4,2 Prozent verzeichnen können. Damit liegt Hessen nicht nur bundesweit an der Spitze, sondern weist auch den stärksten Rückgang aller Bundesländer auf. Dieser Erfolg ist maßgeblich den von der CDU eingebrachten Erfolgsmodellen wie ‚Praxis und Schule‘ (PuSch) und den Osterferiencamps zu verdanken. Im Bereich der Grundschulen wurde überdies mit einem umfangreichen Maßnahmenpaket dafür gesorgt, dass die Lehr- und Lernbedingungen in den ersten vier Schuljahren weiter aufgewertet werden: Die Besoldungserhöhungen für Schulleitungen, die verstärkte Schwerpunktsetzung auf korrekte Orthographie an Grundschulen, die Einführung eines Grundwortschatzes, die Ausweitung der Fortbildungs- und Beratungsangebote und die Einführung eines Praxisbeirates sind dabei zentrale Elemente der Qualitätsentwicklung. Darüber hinaus profitieren Lehrkräfte von der im Zuge der Übernahme des Tarifabschlusses für die Angestellten auf die Beamten vereinbarten Arbeitszeitverkürzung und der Besoldungserhöhung. Durch die hervorragenden Bedingungen an den hessischen Schulen mit kleinen Klassen und verlässlichen Arbeitsbedingungen ist das Land überdies gut aufgestellt bei der Bewältigung der alle Bundesländer gleichermaßen betreffenden Herausforderung der Bekämpfung des Mangels an Grundschullehrern. Während noch unter der Vorgängerregierung im Nachbarland Nordrhein-Westfalen 2.139 und damit fast 40 Prozent der ausgeschriebenen Lehrerstellen nicht besetzt werden konnten, hat Hessen bei einer Gesamtversorgung an Grundschulen von 121 Prozent tatsächlich besetzter Stellen zum Schuljahresbeginn lediglich 100 von insgesamt 11.500 Lehrerstellen nicht besetzen können. Im Gegensatz zu SPD-Ländern wie Berlin oder Bremen, die mehr Quereinsteiger als Pädagogen eingestellt und dabei teilweise sogar auf Studenten ohne Abschluss zurückgegriffen haben, setzt Hessen zudem weiterhin adäquate Qualifikationen bei der Ausbildung der Schüler und dem Umgang mit Kindern voraus. So werden zur mittel- und langfristigen Deckung des Lehrerbedarfs vorwiegend examinierte Gymnasial-, Haupt- und Realschullehrkräfte über eine Weiterqualifizierung zum Unterricht an Grund- und Förderschulen befähigt und die Ausbildungskapazitäten für das Lehramt an Grund- und Förderschulen um 50 Prozent, also 315 Plätze, erhöht. Die Landesregierung stellt somit sicher, dass die hessischen Schüler durch einen qualitativ hochwertigen Unterricht und durch Rekordinvestitionen in die Schulen die besten Bildungs- und Zukunftschancen erhalten.“

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